Arbeitstreffen zum Städteplanerischem Konzept 21.08.2025
Die beiden Baufelder 4 und 5 auf dem C-Areal in der Karlsruher Nordstadt, auf die wir uns zusammen mit weiteren Wohnprojektgruppen bewerben werden, ist im Bebauungsplan als sogenanntes Experimentierfeld klassifiziert. Das bedeutet unter anderem, dass Zahl und Anordnung der Baukörper nicht feststeht, sondern ein Städteplarerisches Konzept erst noch zu erstellen ist.
In einem Workshop mit ArchitektInnen der verschiedenen Wohnprojektgruppen wurden grundlegende Konzepte gemeinsam erarbeitet. Am 21.8.25 hat das Architekturbüro Evaplan & Gilbert diese Ergebnisse uns Nicht-Architeken vorgestellt und darauf aufbauend haben wir spezifische Überlegungen für Soleika diskutiert.
In welchen Baukörpern wollen wir wohnen? Wie wollen wir ins Quartier wirken und wie wirkt sich dies auf die städteplanerische Konzeption aus? Wie können wir uns mit Gemeinschaftsflächen/-Räumen zum angrenzenden NCO öffnen? Wie kann eine Gestaltung der beiden Baufelder erfolgen, die dem Bebauungsplan des C-Areals als ganzes und seinem zu Grunde liegenden Wettbewerbsentwurf gerecht wird?
Damit all dies anschaulich und begreifbar wurde, haben die ArchitektInnen Modelle vorbereitet, sodaß wir verschiedene Möglichkeiten direkt vor Augen hatten und die Möglichkeiten durchspielen konnten.
Poster vergleichbarer Projekte zeigten uns wie konkrete Umsetzungen aussehen könnten.
Auch Detailfragen zu ökologischem Holz den wir anstreben, zu Wärmekonzepte konnten bespreochen werden.
Insgesamt eine sehr motivierende Veranstaltung, die uns begeistert hat.
Übrigens, das gezeigte Titelbild zeigt den Plan einer Idealen Stadt/Planstadt für 100.000 Einwohner (Jean-Jacques Moll, 1801) - Städteplanug hat eine lange Tradition. Durch direkte Beteiligung der zukünftigen Bewohnerinnen demokratisieren wir quasi diesen Prozess, der traditionell von den Reichen und Mächtigen im Alleingang vollzogen wird.