Am 23.03.26 startete das Werkstattverfahren. Im ersten Schritt ging es vor allem darum, gemeinsam mit den Wohnprojektinitiativen Okapi, GeWoKa und Zukunftshaus Karlsruhe ein städteplanerisches Konzept zu erarbeiten und ganz konkret auszuloten, wo sich die Gruppen auf den Baufeldern 4 und 5 des C-Areals verorten könnten.
Die Zuständigen der Stadtverwaltung hatten diesen Arbeitstag im Rathaus West bestens vorbereitet und für eine sehr angenehme Atmosphäre gesorgt. Zwei Mitarbeiter eines extern beauftragten Architekturbüros moderierten den Tag und brachten sehr viel Erfahrung und Sachkompetenz mit ein. Zum Erstaunen aller kam der Prozess sehr schnell voran, was sicher auch daran lag, dass wir zumindest mit den Wohnprojektinitiativen Okapi und GeWoKa bereits seit Jahren zusammenarbeiten und sich viele der Anwesenden bereits persönlich kannten.
Im Ergebnis haben wir nun ein Knetmodell, welches unser Projekt ein wenig anschaulicher werden läßt. Allen wurde klar, dass die Vorgaben des Bebauungsplans einige Herausforderungen beinhaltet. Die notwendige Dichte der Bebauung, um zu einem finanzierbaren Projekt zu kommen, ist erschreckend hoch und schränkt die architektonischen Möglichkeiten drastisch ein. Auch der seit Jahren beanstandete Stellplatzschlüssel für die geforderte Tiefgarage wurde thematisiert. Wenn er nicht reduziert werden kann, wird dies in mehrfacher Hinsicht zum Kostenfaktor: Es werden Tiefgaragenplätze gebaut die nicht gebraucht werden und darüber hinaus wird es dann auch schwer eine Unterkellerung der Gebäude weitestgehend zu vermeiden.
Wir sind alle sehr gespannt, wie es weitergeht.